Landkreis Dachau

Das Werden unseres Landkreises

Genau ein Jahr vor der Gebietsreform des Jahres 1972 präsentierte das Bayerische Innenministerium in einer Broschüre den offiziellen Entwurf der Bayerischen Staatsregierung für die Neugliederung der Landkreise. In der Beschreibung des neu zu schaffenden Landkreises Dachau hieß es damals:

Die neuen Landkreisgrenzen decken sich im Wesentlichen mit den Grenzen der wichtigsten Pendlereinzugsschwerpunkte. Der überwiegende Teil der Gemeinden des neuen Landkreises ist über die Hauptverkehrsadern auf die Kreisstadt ausgerichtet. Die Wirtschaftsstruktur wird durch das produzierende Gewerbe und einen starken Tertiärsektor bestimmt. Auch angesichts seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Landeshauptstadt München erscheint der neue Landkreis ausreichend leistungsfähig.

Sicherlich war es mit ein Vorteil, dass die Struktur des bisherigen Landkreises auch bei der Gebietsreform beibehalten wurde. Das gewachsene Stammland des früheren Landkreises Dachau blieb erhalten. Lediglich die Gemeinde Fahrenzhausen musste an den Nachbarlandkreis Freising abgegeben werden. Dagegen erhielt der Landkreis Dachau am 1. Juli 1972 dazu:

- aus dem früheren Landkreis Aichach zehn Gemeinden im Raum Altomünster-Hilgertshausen;
- aus dem früheren Landkreis Friedberg fünf Gemeinden;
- aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck eine Gemeinde im Raum Odelzhausen.

Die nunmehr dreißigjährige Geschichte des Landkreises Dachau in seiner jetzigen Ausdehnung beweist, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt: einmal als selbstbewusster und eigenständiger Gegenpol zur bayerischen Landeshauptstadt, an die er unmittelbar angrenzt; zum anderen als leistungsfähiger Partner, der zusammen mit dem großstädtischen Nachbarn jene infrastrukturellen Probleme zu bewältigen vermag, welche sich auf Grund der besonderen räumlichen Zuordnung ergeben. Diese besondere Wechselbeziehung zwischen Stadt und Land begegnet einem auch in der Geschichte immer wieder.

 

Blick in die Kreisgeschichte

Das Dachauer Land war 500 Jahre lang Bestandteil der römischen Provinz Rätien und dürfte bereits damals wegen der hier durchziehenden Römerstraßen nicht unbedeutend gewesen sein. Es handelte sich dabei einmal um die von Salzburg nach Augsburg führende Römerstraße, mit überquerung der Isar bei Gauting und der Amper bei Schöngeising, zum anderen um die Straße von Wels nach Augsburg, mit überquerung der Isar bei Oberföhring, der Amper bei der Würmmühle und der Glonn bei Erdweg, und schließlich um die Abzweigung in Erdweg in Richtung Freising und von hier Isar abwärts zur Donaustraße, mit überquerung der Amper in Haimhausen. Bis nach 1200 blieben diese Straßen die Hauptverkehrsadern unseres Landes.

Das ehemals römische Fiskalgut bildete dann später zum Teil die herrschaftliche und wirtschaftliche Grundlage der merowingischen Könige und wurde Königsgut und teilweise Herzogsgut der agilofingischen Herzöge.

Den übrigen Raum teilten sich die zahlreichen Sippenmitglieder der bevorrechteten Geschlechter. Dazwischen lagen noch die Herrenhöfe der schon in römischer Zeit hier ansässig gewordenen germanischen Edelfreien, sowie die Höfe der zu Halbfreien abgesunkenen keltoromanischen Bevölkerung.

Nach dem Sturz Tassilos III. im Jahre 788 wurde das agilofingische Herzogsgut dem Königsgut einverleibt. Bayern wurde in zahlreiche Grafschaften eingeteilt, in denen Grafen im Auftrag der karolingischen Könige die Herrschaft ausübten. Nach wie vor bezog sich diese Herrschaft nur auf das Königsgut und die dort wirtschaftenden Leibeigenen. Einflussmöglichkeiten auf Land und Leute des Adels hatten die Grafen nicht. Nur die freiwillige Schiedsgerichtsbarkeit stand Ihnen in adeligen Streitfällen zu. Zur Grafschaft in unserem Raum gehörten damals neben den Gerichtsorten Ampermoching, Eching, Haimhausen, Vierkirchen, Bergkirchen, Emmering, Föhring, Ainhofen und Tandern u. a. die Königsgutsorte Freising, Hohenkammer, Mammendorf, Gilching, überacker und Fröttmaning.

Seit dem 10. Jahrhundert wurde das Königsgut zu einem erheblichen Eigentum der Grafen. Bei dem herrschenden adeligen Erbteilungsrecht führte das dazu, dass in unserem Raum bald mehrere Grafengeschlechter begütert waren, die Grafenrechte über ihr Land und ihre Leute ausübten, dass die Rechte der eigentlichen Gaugrafen immer mehr eingeengt wurden. Die im 11. und beginnenden 12. Jahrhundert in der Grafschaft um Freising feststellbaren Gaugrafen Altmann und Ernst v. Ottenburg-Grögling mussten schließlich um 1130 ihre hiesigen Grafschaftsrechte vollkommen aufgeben, nachdem es den Grafen von Scheyern gelungen war, hier einen ansehnlichen Grundbesitz zu erwerben und darüber hinaus die Vogteirechte (=Schutzrechte) über den reichen Grundbesitz der Freisinger Domkirche und freisingischer Eigenklöster zu erlangen.

Hieran änderte sich auch nicht viel durch die Aufteilung der Scheyerner Herrschaftsrechte um 1100 auf drei Linien: die jüngeren Grafen von Scheyern, die sich bald nach Wittelsbach nannten, die Grafen von Valley und die Grafen von Dachau. Die Besitzkonzentration der sich nach Dachau nennenden Nebenlinie in unserem Raum war dann die Ursache für den Bau der ersten Dachauer Burg, wodurch Dachau erstmals zu einem Herrschaftszentrum wurde. Damit drängte Dachau in der Folgezeit die alten Zentren der Königsgutsbezirke, die Gerichtsplätze geblieben waren, schrittweise zurück. Die Grafen von Dachau stützten sich bei ihrer Herrschaft über Land und Leute auf Dienstmannen, die Verwaltungsaufgaben zu erfüllen hatten und zur Heerfolge verpflichtet waren. Manch armer Edelfreier aber auch Dienstmann der Freisinger Domkirche sah sich gezwungen, dem Druck der mächtigen Grafen

Als im Jahre 1182 mit Graf Konrad III. der letzte männliche Spross des Dachauer Grafengeschlechtes gestorben war, erwarb Herzog Otto I. von Wittelsbach die Burg Dachau mit dem dazugehörigen Eigenbesitz und den ritterlichen Dienstmann. Seinem bald nachfolgenden Sohn dienten die Dachauer Herrschaftsrechte als willkommene Besitzabrundung und waren seinem Streben, eine möglichst geschlossene Landesherrschaft aufzubauen, nützlich. Dieses Ziel erreichten die Wittelsbacher durch die organisatorische Neuerung, in den in ihrer Hand befindlichen Zentralorten ämter zu errichten, von denen der umliegende Besitz verwaltet wurde, sowie Landgerichte als zentrale Gerichte, und Kastenämter als Vorläufer der heutigen Finanzämter. Anstelle eines vom König abhängigen Grafen verwaltete nun ein herzoglich-landesherrlicher Beamter die alte Grafschaft.

Wir dürfen uns das Landgericht Dachau in der Frühzeit seines Bestehens noch nicht als ein geschlossenes Gebiet vorstellen. Zunächst bildeten die eingestreuten Besitzungen der Andechser sowie anderer Grafengeschlechter, wie z.B. die Herrschaft Haimhausen, exempte Gebiete. Außerdem gelang es nur schrittweise, die alten Grafschaftsschrannen aufzuheben und die dort abzuurteilenden Fälle an das Landgericht in Dachau zu ziehen. Erst nach dem Aussterben der Grafen von Andechs im Jahre 1248 konnte das Landgericht Dachau im Südwesten an die späteren Grenzen vorangetrieben und das Schergenamt Esting gebildet werden. Auch das Schergenamt Feldmoching scheint erst eingerichtet worden zu sein, als in der Mitte des 13. Jahrhunderts die Versuche der Freisinger Bischöfe um Ausbildung einer bis München heranreichenden Landesherrschaft vereitelt worden waren. Eine Herrschaftsintensivierung bedeutete die Bildung des Landgerichts Kranzberg um 1230, dem frühere Teile des Landgerichts Dachau zugeordnet wurden. Um 1400 hatte das Landgericht dann die später bekannte Gebietsausdehnung erreicht und wurde in drei Schergenämter eingeteilt: das Oberamt (Esting), das Unteramt (Puchschlagen) und das Amt auf`m Gfild (Feldmoching). In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand durch Teilung des Unteramtes noch das Schergenamt Dachau. Im Jahre 1639 wird das Amt Puchschlagen nach Schwabhausen und das Amt Feldmoching nach Neuhausen verlegt.

Welche Ausdehnung hatte nun das Landgericht Dachau? Im Westen grenzte das Landgericht Landsberg an, das in einem Keil bis Aich nahe an Fürstenfeldbruck heranreichte, während sich das Landgericht Dachau wiederum in einem Zipfel bis Grafrath vorschob. Als noch zum Landgericht Dachau gehörige Grenzorte sind neben Bruck, Mammendorf, Hattenhofen und Mittelstetten zu nennen. Bei Vogach grenzte das Landgericht Friedberg an. Von Poigern über Weihern bei Egenhofen, Dietenhausen, Odelzhausen und Taxa bis nahe an Unterweikertshofen heran bildete die Glonn die Landgerichtsgrenze. Hier schob sich ein Zipfel bis Langengern in das Landgericht Aichach vor, wobei Guggenberg und Petersberg ebenfalls dem Landgericht Dachau zugehörten. Im weiteren Verlauf bildete dann die Glonn die Grenze zum Landgericht Kranzberg, das nur bei Zillhofen, Jedenhofen und Asbach das südliche Glonnufer überschritt. Kollbach gar war eine Exklave des Landgerichts Pfaffenhofen. Der nördliche Teil des heutigen Landkreises Dachau war Bestandteil des Landgerichts Kranzberg, der Raum um Altomünster gehörte zum Landgericht Aichach. Im weiteren Verlauf bildete die spätere Landkreisgrenze die Grenze unseres Landgerichts, das aber im Südosten über Schleißheim, Freimann und den wesentlichen Teil des heutigen Englischen Gartens bis zum Chinesischen Turm an München heranreichte. Die zunächst auf dem Kurfürstenplatz, seit Ende der 50-er Jahre auf dem Elisabethplatz in München stehende Burgfriedensäule zeigt, dass Schwabing Bestandteil des Landgerichts Dachau war, ebenso wie das Olympiagelände, das Marsfeld und die Bavariahöhe. Im Süden und Südwesten grenzte unsere Landgericht an das Landgericht Starnberg und umfasste noch die Orte Unter-, und Mittersendling, Laim, Nymphenburg, Pipping, Aubing, Lochhausen, Gröbenzell, Roggenstein und Wagelsried sowie den Schöngeisinger Forst, während Schöngeising selbst schon zu Starnberg gehörte.

Das Landgericht Dachau umfasste also einen Raum, der größer war als der des heutigen Landkreises. Es ist kein Wunder, dass an diesem so bedeutsamen Dachauer Verwaltungs- und Gerichtsort in der Mitte des 13. Jahrhunderts der Markt Dachau gegründet wurde, der schrittweise Rechte zugewann, bis hin zur Stellung eines mit Münchner Recht begabten gefreiten Bannmarktes, der Mitglied der bayerischen Landstände war. Und in Dachau wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch ein prächtiges landesherrliches Renaissanceschloss erbaut, von dessen vier Flügeln heute leider nur mehr ein Flügel erhalten ist.

In dieser Zeit waren die ehemaligen Ministerialen zum Teil zu einem neuen wohlhabenden Adel aufgestiegen oder deren Besitz gelangte in die Hände des neuen Patrizieradels oder Beamtenadels. Diesem Adel gelang es in gleicher Weise wie dem Hochstift Freising und den Klöstern Fürstenfeld und Indersdorf in einzelnen Siedlungen Herrschaftsrechte auf sich zu vereinigen, die unter der Bezeichnung Hofmarksrecht zusammengefasst werden. Erst im 17. Jahrhundert waren die uns bekannten Hofmarken mit ihren Hofmarkschlössern voll entwickelt. Die Hofmarksherren herrschten im 17. und 18. Jahrhundert in ihren Hofmarken weitgehend unbeschränkt. Mitglieder mächtiger Adelsgeschlechter vermochten sich gelegentlich selbst über landesherrliche Gesetze hinwegzusetzen.

Gegenspieler der Hofmarksherren war als Beamter des Wittelsbacher Kurfürsten der Dachauer Landrichter, bei dem die Blutgerichtsbarkeit über sämtliche Einwohner des Landgerichtes lag. Der beherrschenden Stellung im Landgericht entsprach es, dass es Dachauer Landrichter waren, welche in landesherrlichem Auftrag die Säkularisation der Klöster Indersdorf, Fürstenfeld und Taxa vollzogen. Die von Montgelas angeregte Neuorganisation und Neugliederung der altbayerischen Landgerichte im Jahre 1802 beseitigte neben zahlreichen anderen Sonderrechten auch die alten Privilegien der Märkte Dachau und Altomünster. Das neu organisierte Landgericht Dachau trat das Amt Neuhausen an das neuzubildende Landgericht Müchen ab und erhielt dafür das Amt Indersdorf - der nördlich der Glonn liegende Landkreisteil bis Petershausen - vom bisherigen Landgericht Kranzberg. Im Jahre 1808 teilte man das neue Landgericht Dachau in 51 Steuerdistrikte ein, die keinerlei Rücksicht auf die niedergerichtliche Zugehörigkeit der einzelnen Orte nahm, aber allgemein Pfarrdörfer als Hauptorte der Steuerdistrikte wählte. Die Missachtung historisch gewachsener Zusammengehörigkeiten führte zu Schwierigkeiten, denen Rechnung getragen wurde, als man durch das Gemeindegesetz von 1818 gemeindliche Selbstverwaltungskörper schaffen wollte. Die damals gebildeten politischen Gemeinden hatten dann auch bis zur Gemeindereform der 70er Jahre Bestand. Nur durch die Vergrößerung der Stadt Dachau am 1. April 1939 traten hier Veränderungen ein. Der Gebietsstand unseres Landkreises vor der Gebietsreform wurde aber erst am 29. Oktober 1823 durch die Bildung des Landgerichtes Bruck aus Teilen der jüngeren Landgerichte Dachau und Landsberg erreicht. Mit Ausnahme von Feldgeding kam nun das gesamte bisherige Amt Esting an Bruck. Damit riss eine vielhundertjährige Verbindung zwischen Bruck und Dachau ab, so wie 1802 durch die Abtrennung des Amtes Feldmoching die Dachauer Traditionen des Münchner Nordens zu schwinden begannen. Erst in unserer Zeit führt die überregionale Zusammenarbeit wieder zu engeren Beziehung.

Erst durch das bayerische Distriktratsgesetz vom 28. Mai 1852 wurde ein körperschaftlicher Verband der im damaligen Landgericht Dachau gelegenen Gemeinden gebildet, der die übergemeindlichen Selbstverwaltungsaufgaben wahrnahm. Vertretungsorgan der neu gebildeten Distriktgemeinde war der Distriktsrat. Der Landrichter blieb jedoch als staatlicher Vertreter weiterhin das ausübende oberste Verwaltungsorgan im Landgericht Dachau. Damit stand der Distriktsrat noch vollkommen unter staatlicher Kuratel.

Das änderte sich auch nicht, als 1862 die Justiz von der Verwaltung abgetrennt wurde. Das Landgericht wurde nun in Bezirksamt Dachau umbenannt. Nach dem Ersten Weltkrieg stand dem Bezirksamt Dachau zwar weiterhin ein Bezirksamtmann vor, doch brachte das Selbstverwaltungsgesetz von 22. Mai 1919 die Beseitigung der Staatskuratel und eine Erweiterung der Selbstverwaltungsaufgaben. Das Gleichschaltungsgesetz von 1933, das zu einer Umbenennung zum 01. Januar 1939 von Bezirksamt in Landratsamt führte, veränderte die in den zwanziger Jahren erreichte Form der Selbstverwaltung nur wenig. Zum Träger einer echten kommunalen Selbstverwaltung wurde der Landkreis Dachau erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit der bayerischen Landkreisordnung vom 16. Februar 1952 ist der vom Volk gewählte Landrat nicht nur Behördenleiter des Landratsamtes als untere staatliche Verwaltungsbehörde, sondern auch Vorsitzender des Kreistages und Leiter einer ausgedehnten Landkreisselbstverwaltung.

Die Landkreisreform vom 1. Juli 1972 vergrößerte den Landkreis Dachau um 10 Gemeinden aus dem früheren Landkreis Aichach, um 5 Gemeinden aus dem früheren Landkreis Friedberg und um eine Gemeinde aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Gemeinde Fahrenzhausen wurde an den Landkreis Freising abgetreten. Am 1. Februar 1973 erhielt die Stadt Dachau die Bezeichnung Große Kreisstadt verliehen, und in den Folgejahren wurde die am 1. Mai 1978 abgeschlossene Gemeindegebietsveränderung durchgeführt. Am 1. Januar 1984 wurde noch die Ortschaft Weißling nach Petershausen eingemeindet und kam dadurch vom Landkreis Freising zum Landkreis Dachau.

Im Jahr 1916 wurde der Deutsche Landkreistag gegründet und im September 2016 wurde dessen hundertjähriges Bestehen gefeiert. Weitere Informationen finden zum Deutschen Landkreistag finden Sie unter: 100 Jahre Deutscher Landkreistag.

 

Die Dachauer Landräte

Landrat des neuen Landkreises Dachau wurde am 1.7.72 Dr. Hubert Pestenhofer. Er war bereits seit 1963 Landrat des früheren Landkreises Dachau und blieb es bis 31.5.1977, als er eine Position in der freien Wirtschaft übernahm. Vom 1. Juni 1977 bis 31. Mai 2014 war Hansjörg Christmann Landrat von Dachau. 1977 war er der jüngste Landrat Bayerns, bei seinem Ausscheiden im Jahr 2014, der dienstälteste Landrat Deutschlands. Seit 01. Mai 2014 ist Stefan Löwl Dachauer Landrat.

 

In guter Nachbarschaft

Der Landkreis Dachau heute - das ist eine gewachsene wirtschaftliche und kulturelle Einheit. Zwar liegt die Kreisstadt selbst nicht im geographischen Mittelpunkt des Kreisgebietes; sie ist an der südlichen Peripherie angesiedelt. Doch hat sich die Stadt Dachau im Zuge ihrer 1200jährigen Geschichte zum natürlichen Mittelpunkt des Kreisgebietes entwickelt. Selbstverständlich beeinflusst die unmittelbare Nachbarschaft der Millionenstadt München das Leben im Landkreis in vielerlei Hinsicht. Von großer Bedeutung ist das nahe und reiche Angebot an Kultur-, Bildungs- und Arbeitsstätten der Großstadt. Umgekehrt aber bringt das Dachauer Land der Landeshauptstadt unentbehrliche Arbeitskräfte, der gesamten Region München wichtigen Siedlungsraum und wertvolles Erholungsland. Somit ist das Verhältnis der Kommunen zueinander geprägt von einem gegenseitigen Nehmen und Geben.

 

 

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