Zukunftsperspektive für die S-Bahn München aus Sicht der Verbundlandkreise im MVV
Übergabe des SPNV-Positionspapiers an Staatsminister Bernreiter
Die S-Bahn München ist das Rückgrat der Verkehrsbedienung im öffentlichen Verkehr in Stadt und Umland. Das System stößt jedoch seit längerem an seine Leistungsgrenzen.
Um auch künftig einen attraktiven Nahverkehr in der Metropolregion München zu gewährleisten und die verkehrs- und umweltpolitischen Ziele zu erreichen, muss das System dringend in vielen Bereichen ertüchtigt werden.
Aufgrund dessen haben am 20. Januar 2026 die Verbundlandkreise und -städte des MVV ihr fortgeschriebenes SPNV-Positionspapier an Staatsminister Christian Bernreiter übergeben. Darin weisen sie auf die zunehmend kritische Lage im Schienenverkehr hin: Überlastete und sanierungsbedürftige Infrastruktur sowie hohe Störanfälligkeit gefährden die Attraktivität des ÖPNV. Die Kommunen fordern daher eine klare Priorisierung des Schienenausbaus im Bahnknoten München, eine gemeinsame staatlich-kommunale Projektgruppe und die zügige Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen – einschließlich der schnellen Integration des Digitalen Bahnknotens München in die Digitale Schiene Deutschland.
- Positionspapier der Verbundlandkreise und -Städte im MVV: Datei in neuem Fenster öffnen (PDF, 1.1 MB) Beschreibung: Zukunftsperspektiven für den Schienenpersonennahverkehr - 2. Fortschreibung vom Januar 2026
- Positionspapier der Verbundlandkreise: Zukunftsperspektive für die S-Bahn München: Datei in neuem Fenster öffnen (PDF, 1.2 MB)
- Zukunftsperspektive für die S-Bahn München: Karte: Datei in neuem Fenster öffnen (PDF, 116 kB)