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Aktuelle Regelungen im Landkreis Dachau

Alle veröffentlichten Inzidenzwerte des RKI für den Landkreis Dachau finden Sie auch auf nachfolgender Internetseite. Bitte suchen Sie in der Übersichtskarte nach "Dachau", da in der Startansicht alle Landkreise angezeigt werden.

Seit Donnerstag, 02.09.2021 gilt die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) Mit ihr gilt ab einer Inzidenz von über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen die 3G-Regel (Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete) grundsätzlich im Innenbereich. Alle Regelungen und die spezifischen Details finden sich in der 14. BayIfSMV:

Seit dem 15.08.2021 ist der Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen im Landkreis Dachau überschritten.

Damit gilt im Innenbereich breitflächig der 3G-Grundsatz, dies betrifft:

  • öffentliche und private Veranstaltungen,
  • Veranstaltungen,
  • Sportstätten, Fitnessstudios,
  • die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten,
  • Gastronomie (die Sperrstunde entfällt),
  • Beherbergung (bei Ankunft und alle 72 Stunden),
  • Krankenhäuser,
  • Bibliotheken und Archive,
  • außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung,
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches.

Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler:innen gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet (Nachweis z.B. durch Schülerausweis, Schülerfahrkarte, usw.).

Die 3G-Regel gilt inzidenzunabhängig im Innen- und Außenbereich beim Besuch in Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen.

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz.

Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Standard. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt (kann aber natürlich individuell getragen werden). Andere Masken (z.B. sog. „Community-Masken“) sind nicht zulässig. An folgenden Orten gilt grundsätzlich Maskenpflicht im Innenbereich mit folgenden Ausnahmen:

  • innerhalb privater Räumlichkeiten,
  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören; dies findet keine Anwendung auf Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung,
  • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen,
  • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt,
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist,
  • aus sonstigen zwingenden Gründen (z.B. bei der Ausweiskontrolle oder bei anderen Anlässen, wo das Gesicht oder die Mimik erkannt werden müssen).

Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).

Die allgemeine Kontaktbeschränkung entfällt. Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Für folgende größere Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse etc.) gilt:

  • Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
  • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss das Infektionsschutzkonzept dem Gesundheitsamt vorgelegt werden

Volksfeste, Clubs und Diskotheken bleiben vorerst geschlossen.

Kontaktdaten sind zu erheben bei

  • allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen,
  • von Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist,
  • in der Gastronomie,
  • dem Beherbergungswesen,
  • bei Tagungen, Kongressen, Messen,
  • kulturellen Veranstaltungen,
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, vergleichbaren Kulturstätten sowie
  • zoologischen und botanischen Gärten.

Schulen:
Es gilt Präsenzunterricht. Mit Unterrichtsbeginn am 14.September gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht – auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz. In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden. Für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.
Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet: an allen Schulen wird drei Mal wöchentlich getestet. Sobald verfügbar, werden an Grund- und Förderschulen die Selbsttests durch zwei Mal wöchentliche PCR-Pool-Test („Lollitest“) ersetzt.
Quarantäne: Gibt es einen Infektionsfall in der Klasse, wird nicht mehr die Quarantäne für die ganze Klasse festgelegt. Sie wird auf die Schüler:innen mit unmittelbaren und ungeschützten engen Kontakt eingegrenzt.

Für Kindertagesstätten gilt Normalbetrieb mit kindgerechten Testangeboten. Zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Kinder und ihre Eltern, müssen sich nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung dreimal pro Woche testen lassen. 

Gottesdienste und Versammlungen können im Innenbereich bei Beachtung der 3G-Regelung ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot.

Diese Regelungen gelten vorerst bis zum 01.10.2021 bzw. bis zum übernächsten Tag, nachdem der maßgebliche Wert der 7-Tage-Inzidenz von 35 für den Landkreis Dachau an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Zusätzliche Maßnahmen und Beschränkungen sind bei einer Verschärfung der pandemischen Lage – insb. mit Blick auf die sog. Krankenhausampel als neuem Indikator – anzuordnen.

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