Landratsamt Dachau Landratsamt Dachau
 
Altomünster
Bei Purtlhof
Eschenried
Bei Sigmertshausen

Einbürgerung

Bitte beachten Sie: Wir sind für Sie zuständig, wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Landkreis Dachau haben.

Die Einbürgerung ist die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an eine Ausländerin oder einen Ausländer. Sie muss beantragt werden und wird durch Aushändigung einer besonderen Einbürgerungsurkunde vollzogen.

 

Antrag, benötigte Unterlagen und weitere Informationen

  1. Bitte machen Sie zuerst den Quick-Check zur Einbürgerung, um Ihre Erfolgsaussichten zu überprüfen. (Link: Siehe unten)
  2. Nur wenn Sie aufgrund des Quick-Checks die Kriterien einer Einbürgerung erfüllt haben, füllen Sie bitte den Fragebogen für die Antragsstellung aus. Senden Sie uns diesen zurück. (Fragebogen: Siehe unten)
  3. Der Fragebogen wird von uns ausgewertet, dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
  4. Danach senden wir Ihnen weitere Informationen zur Antragstellung, eine Liste mit den benötigten Unterlagen und dem Einbürgerungsantrag zu.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie für Beratungen einen Termin mit uns.

Weitere Informationen

Kosten

Die Gebühr für die Einbürgerung (Anspruchs- oder Ermessenseinbürgerung) beträgt grundsätzlich € 255,00. Für die Miteinbürgerung minderjähriger Kinder ohne eigenes Einkommen wird zusätzlich eine Gebühr von € 51,00 erhoben. Diese Gebühr ist am Ende des Einbürgerungsprozesses fällig.

Auch im Falle einer Ablehnung oder Rücknahme des Antrages entstehen Ihnen Verwaltungskosten.

Zusätzliche Kosten können entstehen:

  • für die Ausstellung von Personenstandsurkunden
  • für Übersetzungen von ausländischen Urkunden durch beeidigte Übersetzer und Beglaubigungsgebühren
  • für Nachweise von staatsbürgerlichen Kenntnissen und Sprachkenntnissen
  • ggf. Entlassungsgebühren aus dem Heimatland

Bearbeitungsdauer

Die Einbürgerung ist ein relativ aufwändiges Verwaltungsverfahren. Es dauert in der Regel mehrere Monate.

Die Bearbeitungsdauer ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B.:

  • Herkunftsland
  • aktuelle Situation des Antragstellers
  • Vollständigkeit der Unterlagen

Bitte stellen Sie während der Bearbeitungszeit keine telefonischen Anfragen zum Verfahren

Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens wird bei uns im Landratsamt die Einbürgerungsurkunde ausgehändigt.
Anschließend können beim Passamt der zuständigen Wohnsitzgemeinde der deutsche Personalausweis und/oder der deutsche Reisepass beantragt werden.

Alle aufklappen

Während der Bearbeitungszeit können Fragen aufkommen. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Antworten zusammengefasst:

Haben Sie eine Einbürgerungszusicherung von uns erhalten?

Bitte beantragen Sie sofort bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung, die Entlassung aus der derzeitigen Staatsangehörigkeit.

Die Einbürgerungszusicherung ist 2 Jahre gültig. Wir empfehlen Ihnen, sämtlichen Schriftverkehr mit Ihren Heimatbehörden mit „Einschreiben“ zu führen und davon Kopien zu fertigen. Damit können Sie Ihre Entlassungsbemühungen nachweisen.

Einige Länder ziehen nach Beginn oder Abschluss des Entlassungs- bzw. Verzichtverfahrens die Nationalpässe sofort ein. Sie müssen deshalb damit rechnen, eine Zeit lang ohne Ausweispapiere zu sein (bis zur Aushändigung der Einbürgerungsurkunde und der danach vorzunehmenden Ausstellung deutscher Ausweispapiere, da die Unterlagen erst erneut aktualisiert und geprüft werden).

Einige Heimatbehörden fordern vor Beantragung der Entlassung eine Beglaubigung/Apostille der Zusicherung. Dies gilt, laut den uns vorliegenden Informationen, für das Entlassungsverfahren folgender Länder: Albanien, Armenien, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Kolumbien, Mazedonien, Serbien, Russland, Weißrussland, Ukraine und Vietnam. Die Ausstellung ist gebührenpflichtig.

Zuständig für die Beglaubigung/Apostille der Einbürgerungszusicherung ist die
Regierung von Oberbayern- Beglaubigungsstelle
Maximilianstr. 39, 80534 München

Die Bescheinigung über Ihre Entlassung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit legen Sie bitte zu gegebener Zeit mit einer von einem öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer angefertigten Übersetzung uns vor.

Haben Sie eine Entlassungsbescheinigung oder einen Genehmigungswechsel von den Behörden des Heimatlandes erhalten?

Sobald Sie im Besitz dieser Bescheinigung sind, müssen Sie sofort folgende Nachweise nachreichen:

  • Entlassung /Genehmigungswechsel
  • Deutsche Übersetzung der Entlassung (von einem in Deutschland vereidigten Übersetzer)
  • Aktuelle Einkommensnachweise, ggf. auch vom Ehepartner
    (Die 3 letzten Lohnzettel. Bei Selbstständigkeit: Steuerbescheide der letzten beiden Jahre und BWA des laufenden Jahres)
  • Nachweis über weiteres Einkommen (Kindergeld, Bay. Familiengeld, Elterngeld, Kindergeldzuschlag, Wohngeld, Arbeitslosengeld I oder II, Bafög, Rente etc.)
  • Ausgefülltes und unterschriebenes Änderungsformblatt E2 und Nachweise über Änderungen, welche im Formblatt angegeben wurden

Nach erfolgter Entlassung /Genehmigungswechsel müssen Ihre Unterlagen aktualisiert und erneut geprüft werden. Dies nimmt einige Wochen in Anspruch. Nach der Fertigstellung werden Sie zeitnah von uns vorgeladen.

Ist die Einbürgerungszusicherung abgelaufen? Liegt noch keine Entlassung /Genehmigungswechsel vor?

Sollten Sie nach Ablauf der Zusicherung noch nicht im Besitz einer Verlustbescheinigung sein, müssen Sie die Verlängerung der Zusicherung schriftlich beantragen. Frühestens ist dies einen Monat vor dem Ablauf möglich.

Die Verlängerung der Einbürgerungszusicherung kommt nur in Betracht, wenn Sie konkrete Schritte zur Ordnung Ihrer pass- und personenstandsrechtlichen Angelegenheiten nachweisen, bzw. die Entlassung formgerecht beantragt haben. Dies müssen Sie uns nachweisen.

Falls Sie uns keine Entlassungsbemühungen vorlegen, kann die Zusicherung nicht verlängert werden. Der Einbürgerungsantrag muss dann abgelehnt werden.

Folgende Unterlagen müssen für die Verlängerung vorgelegt werden:

  • Formloser Antrag auf Verlängerung der Einbürgerungszusicherung mit Angabe der Gründe, warum eine Entlassung bis jetzt nicht möglich war
  • Aktuelle Einkommensnachweise, ggf. auch vom Ehepartner
    (Die 3 letzten Lohnzettel. Bei Selbstständigkeit: Steuerbescheide der letzten beiden Jahre und BWA des laufenden Jahres)
  • Nachweis über weiteres Einkommen (Kindergeld, Bay. Familiengeld, Elterngeld, Kindergeldzuschlag, Wohngeld, Arbeitslosengeld I oder II, Bafög, Rente etc.)
  • Nachweise über Entlassungsbemühungen
  • Ausgefülltes und unterschriebenes Änderungsformblatt E2 und Nachweise über Änderungen, welche im Formblatt angegeben wurden

Sind Sie kosovarische Staatsangehörige? Liegt eine Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit nach Erhalt der Einbürgerungszusicherung vor?

Kosovarische Staatsangehörige besitzen regelmäßig auch die serbische Staatsangehörigkeit, da sie von Serbien staatsangehörigkeitsrechtlich in Anspruch genommen werden. In diesem Fall ist daher zur Vermeidung von Mehrstaatigkeit in der Regel auch ein Verfahren zur Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit zu betreiben. 

Personen, bei denen inzwischen (durch Zeitablauf) ein vollständiges Entlassungsverfahren aus der serbischen Staatsangehörigkeit nicht mehr zumutbar ist. Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie zu einer der genannten Personengruppen gehören:

  • Personen ab dem vollendeten 23. Lebensjahr, die in Deutschland geboren sind und bisher in serbischen Registern nicht registriert sind.
    Zur Nachregistrierung wäre hier im Regelfall eine Reise nach Serbien nötig. Erforderlich ist bei diesen Personen nach Ausstellung der Einbürgerungszusicherung nur eine Bescheinigung, dass der Antragsteller nicht in den serbischen Registern eingetragen ist. (Über das Serbische Generalkonsulat, Verfahren zur Ordnung der pass- und personenstandsrechtlichen Angelegenheiten)
  • Personen, die nach Abzug der serbischen Behörden aus dem Kosovo (1999) im Kosovo geboren sind und dem entsprechend bei Geburt nicht in serbischen (jugoslawischen) Registern eingetragen wurden.
    Hier sind Verfahren zur Ordnung der pass- und personenstandsrechtlichen Angelegenheiten und Entlassungsverfahren generell nicht zumutbar.
  • Personen, die im Kosovo die Ehe geschlossen haben und keine alten serbischen oder jugoslawischen Dokumente über den bisherigen Namen besitzen.

Für die Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit gelten folgende Besonderheiten:

  • Befreiung zur Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit
    In besonderen Einzelfällen kann aus schwerwiegenden persönlichen Gründen bereits die Stellung eines Antrages zur Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StAG unzumutbar sein.
    Die Gründe sind vom Einbürgerungsbewerber glaubhaft zu machen, z.B. Ermordung eines nahen Familienangehörigen oder anderen besonderen Ereignissen während des Bürgerkrieges (Zerstörung des Hauses).
    Hier kann bereits bei Abgabe der Einbürgerungsunterlagen ein Antrag zur Befreiung der Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit gestellt werden.
    Dazu senden Sie uns bitte formlos einen Antrag auf den Verzicht der Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit mit Angabe der Gründe, warum eine Entlassung für Sie unzumutbar wäre.

  • Mehrstufiges Entlassungsverfahren
    Wir empfehlen Ihnen, zunächst die Aufgabe der serbischen Staatsangehörigkeit herbeizuführen und erst im Anschluss die Entlassung aus der kosovarischen Staatsangehörigkeit zu beantragen.

    Das Verfahren zur Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit läuft mehrstufig ab:
    • Zunächst ist die Erledigung der pass- und personenstandsrechtlichen Angelegenheiten unter Vorlage der hierfür benötigten Urkunden (z.B. alte serbische bzw. jugoslawische Geburtsurkunden, Staatsangehörigkeitsausweise und Nationalpässe) erforderlich. Diese können über das serbische Generalkonsulat in München oder auf postalischem Wege in Serbien beschafft werden.
    • Danach kann der Antrag auf die Entlassung aus der serbischen Staatsangehörigkeit gestellt werden.

  • Reisen nach Serbien für die Entlassung
    Reisen nach Serbien zur Regelung pass- und personenstandsrechtlicher Angelegenheiten sind kosovarischen Staatsangehörigen regelmäßig nicht zuzumuten.
    Sollte dies ausnahmsweise erforderlich werden, liegt eine unzumutbare Entlassungsbedingung im Sinne des § 12 Abb. 1 Satz 2 Nr. 3 StAG vor. Hierfür muss das serbische Generalkonsulat die Notwendigkeit der persönlichen Erledigung der Angelegenheiten in Serbien bestätigen. In diesem Fall nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
  • Nachweise über Entlassungsbemühungen
    Führen Sie sämtlichen Schriftverkehr mit Ihren Heimatbehörden per „Einschreiben“ und fertigen Sie Kopien an, damit Sie Ihre Entlassungsbemühungen nachweisen können.

Möchten Sie den Antrag auf Einbürgerung zurücknehmen?

Senden Sie uns bitte ein formloses Schreiben mit Unterschrift über die gewünschte Antragsrücknahme per Post zu.

Die Rücknahme des Antrages ist kostenpflichtig und beträgt in der Regel € 63,00. Nach Aktenabschulss wird Ihnen eine Rechnung zugesandt.
Eine erneute Antragstellung ist bei Erfüllung der Antragskriterien jederzeit möglich.

Alle aufklappen

Wir sind für Sie da

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Frau Klement
Gruppenleiterin
(08131) 74-320 (08131) 74-222 E29 staatsangehoerigkeit@lra-dah.bayern.de
Frau Felber
Einbürgerung, Staatsangehörigkeit
(08131) 74-475 (08131) 74-222 E28a staatsangehoerigkeit@lra-dah.bayern.de
Frau Füchsel
Einbürgerung, Staatsangehörigkeit
(08131) 74-309 (08131) 74-222 E28a staatsangehoerigkeit@lra-dah.bayern.de
Frau Kazazis
Einbürgerung, Staatsangehörigkeit
(08131) 74-309 (08131) 74-222 E28a staatsangehoerigkeit@lra-dah.bayern.de
Frau Kerzel
Einbürgerung, Staatsangehörigkeit
(08131) 74-475 (08131) 74-222 E28a staatsangehoerigkeit@lra-dah.bayern.de
Frau Matheis
Einbürgerung, Staatsangehörigkeit
(08131) 74-475 (08131) 74-222 E28a staatsangehoerigkeit@lra-dah.bayern.de

Hier finden Sie uns

Landratsamt Dachau, Staatsangehörigkeit & Einbürgerung

Bürgermeister-Zauner-Ring 11
85221 Dachau
Adresse in Google Maps anzeigen
Telefon: (08131) 74-0
Fax: (08131) 74-222

Öffnungszeiten

Sie erreichen uns am besten schriftlich.

Montag: 08:00 - 12:00 Uhr, nach Terminvereinbarung
Dienstag: 08:00 - 12:00 Uhr, nach Terminvereinbarung
Mittwoch: Geschlossen
Donnerstag: 08:00 - 12:00 Uhr und
14:00 - 18:00 Uhr, nach Terminvereinbarung
Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr, nach Terminvereinbarung

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies. Dazu zählen für den Betrieb der Seite notwendige Cookies und solche für anonyme Statistikzwecke, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte. Sie können selbst entscheiden, welche Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen ggf. nicht alle Funktionalitäten zur Verfügung stehen.

Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Personalisierungs-Cookies. Um diese Seite betreten zu können, müssen Sie die Checkbox bei "Personalisierung" aktivieren.