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Informationen zum Coronavirus

Das Landratsamt steht mit den vorgesetzten Behörden des Freistaates Bayern in einem kontinuierlichen fachlichen Austausch. Dadurch können alle Informationen zum Coronavirus jederzeit aktualisiert werden. Wir sind stets um die Aktualität der Angaben bemüht. Aufgrund des dynamischen Geschehens kann es jedoch vorkommen, dass wir in Einzelfällen Informationen noch nicht aktualisiert haben.

Bitte melden Sie sich bei begründetem Verdacht auf eine Ansteckung telefonisch bei einem niedergelassenen Arzt/Hausarzt. Suchen Sie keine Praxis ohne vorherigen telefonischen Kontakt auf, um das Personal und andere Wartende nicht zu gefährden.

Servicetelefone für Bürger

Falls Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer: 116 117 oder an Ihren Hausarzt.

Unter der Telefonnummer (08131) 74-250 informieren wir Sie an unserem Bürgertelefon über die aktuelle Lage im Landkreis, über Schulschließungen und geben Verhaltensempfehlungen (es erfolgt keine medizinische Beratung).
Sie erreichen unser Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag 09:00 Uhr - 15:00 Uhr und Freitag 09:00 Uhr - 12:00 Uhr.

Sie können uns auch per E-Mail erreichen: Buergertelefon@LRA-DAH.Bayern.de (die Beantwortung der Mails erfolgt während der Zeiten des Bürgertelefones).

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus sind für Sie nachfolgende Leitungen geschaltet:

  • (089) 122 220 Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung
  • (09131) 6808-5101 Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
  • (030) 346 465 100 Bundesministerium für Gesundheit
  • (0800) 812 345 6 kostenlose 24-Stunden-Beratung des Helios Konzerns

Weitere Servicetelefone

Für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Kurzarbeitergeld

Servicenummern der Bundesagentur für Arbeit München:

Für Arbeitnehmer

  • Sie erreichen uns unter der bekannten Servicenummer 0800 4555500.
  • Zusätzlich können Sie uns unter der Münchner Nummer (089) 51545555 kontaktieren.                         

Für Arbeitgeber

Bei allgemeinen Fragen kontaktieren Sie uns unter der bekannten Servicenummer 0800 4555520.

Für Kurzarbeitergeld

Zu Fragen rund um das Kurzarbeitergeld rufen Sie unter der Münchner Nummer (089) 51549901 an.

Hotlines der umliegenden Landkreise und der Stadt München

Landratsamt Aichach-Friedberg
Hotline: Tel: (08251) 94-444, Mo bis Fr 9 - 16 Uhr; für medizinische Belange auch Sa und So 10 -13 Uhr
Internet: Info-Seite
E-Mail: corona@lra-aic-fdb.de

Landratsamt Augsburg
Hotline: (0821) 3102-3999 (8-19 Uhr)
Internet: Info-Seite

Landratsamt Fürstenfeldbruck
Hotline: (08141) 519-999, Mo bis Do 8 – 18 Uhr, Fr 8 - 16 Uhr
Internet: Info-Seite

Landratsamt Landsberg am Lech
Hotline: (08191) 129-1680, Mo bis So 8 - 17 Uhr

Landratsamt München
Hotline: (089) 6221-1234, Mo bis So 8-18 Uhr
Internet: Info-Seite

Landratsamt Freising
Hotline: (08161) 600-601, Mo bis Do 10 - 15 Uhr, Fr 10 - 12 Uhr, Sa und So 10 - 15 Uhr
Internet: Info-Seite

Landratsamt Pfaffenhofen
Hotline: (08441) 27-260, Mo bis Do 10 - 15 Uhr, Fr 10 - 12 Uhr
Internet: Info-Seite

Landeshauptstadt München
Hotline: (089) 233-44740, täglich 8 - 18 Uhr
Internet: Info-Seite

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Statistiken

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Regelungen für den Landkreis

Am Montag, den 16.03.2020 wurde um 10.08 Uhr für Bayern der Katastrophenfall ausgerufen.
Am Dienstag, den 05. Mai 2020 wurden schrittweise Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie bekanntgeben.

"Maskenpflicht"

Kontaktbeschränkung

Zum 06. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung.

Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten weiterhin. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Neben einer weiteren Person ist es erlaubt die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

Geschäfte

Die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) ist erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 qm wird aufgehoben.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten. Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

Schulen / Kinderbetreuung

Gastronomie

Nicht öffentlich zugängliche Betriebs- und Schulkantinen sind zulässig, wenn gewährleistet ist, dass der Abstand zwischen den Gästen mindestens 1,5 Meter beträgt. In diesem Fall hat die beziehungsweise der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Seit dem 18. Mai 2020 darf die Gastronomie im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) bis 20 Uhr öffnen. Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- oder Biergärten und auf Freischankflächen, ist in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr erlaubt, wenn gewährleistet ist,

  • dass zwischen allen Gästen, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, entweder ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird
  • oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind.

Seit dem 25. Mai 2020 können Speisegaststätten im Innenbereich von 6 bis 22 Uhr öffnen. Dies gilt nur für Speisewirtschaften, nicht  für Bars oder ähnliches.
Tische im Innenbereich sind vorab zu reservieren. Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht zulässig.
Kein Mindesabstand muss von Personen eingehalten werden, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt.

Für Vorabreservierungen und Spontanbesuche muss eine Gästeliste geführt werden. Diese ist so zu führen und zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können.
Bei Spontanbesuchen einer Gruppe sind die Kontaktdaten einer Hauptperson aufzunehmen: Name, Personenzahl insgesamt und Uhrzeit.
Die in der Gästeliste aufgeführten Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten.

Voraussetzung ist ein weiterhin günstiger Verlauf des Pandemiegeschehens sowie die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben zum Infektionsschutz.

Krankenhäuser, Pflegeheime, Altenheime

Das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wurde gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.
Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person. Der Besuch ist täglich zulässig.
Die Einrichtungen haben Schutz- und Hygienekonzepte (insbesondere hinsichtlich Vorkehrungen zu kontrolliertem Zugang, Besuchszonen und Besucherräume) vorzulegen. Für Personal und Bewohnern bzw. Patienten sind regelmäßige Testungen sicherzustellen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Weiterhin sind keinerlei Veranstaltungen zulässig.
Die Ankündigung, dass Großveranstaltungen bis 31. August nicht stattfinden können, beruht auf politischen Abstimmungen zwischen dem Bund und den Ländern und ist als politische Einschätzung und Absichtserklärung zu verstehen. Eine rechtliche Regelung dazu für den Freistaat Bayern besteht bisher nicht und wird erst zu gegebener Zeit erfolgen.

Versammlungen, im Sinn des Versammlungsgesetzes (z.B. Demonstrationen und Kundgebungen), unter bestimmten Voraussetzungen sind zulässing.

Spielplätze

Die Spielplätze (keine Bolzplätze) sind wieder geöffnet. Kinder dürfen nur in Begleitung Erziehungsberechtigter auf die Spielplätze. Die Erziehungsberechtigten haben auf die Einhaltung der Abstandsregeln zu achten.

Sport

Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) ist wieder zugelassen.

Sonstiges

Folgende Einrichtungen und Betriebe können wieder geöffnet werden:

  • Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)
  • Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten
    mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)
  • Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund-Nasen-Schutz)
  • Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).

Weitere Infos

Arbeitnehmer, Lohn- und Gehaltsfortzahlungen

Agentur für Arbeit

Kinderbetreuung

Beschäftigte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn ihr Kind wegen Schließung der Kindertageseinrichtung oder der Schule dort nicht betreut werden kann. Die Tarifvertragsparteien können jedoch etwas Anderes regeln, wozu der Bundesarbeitsminister auch aufgerufen hat. Beachten Sie hierzu die Informationen Ihres Arbeitgebers.

An Covid-19 erkrankte Arbeitnehmer

Ist ein Arbeitnehmer an dem Coronavirus Covid-19 erkrankt, hat er den gleichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, wie bei anderen Krankheiten auch. Also die ersten sechs Wochen erhalten Beschäftigte das volle Gehalt vom Arbeitgeber, danach erhalten gesetzlich Krankenversicherte Krankengeld in Höhe von etwa 70 Prozent des bisherigen Bruttos von ihrer Krankenkasse. Das Krankengeld wird für maximal 78 Wochen ausgezahlt. Je nach Tarifvertrag wird ggf. noch ein Zuschuss zum Krankengeld vom Arbeitgeber gezahlt.

An Corona erkrankte Arbeitnehmer haben nur dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wenn sie die Erkrankung nicht selbst verschuldet haben, indem sie zum Beispiel trotz einer bestehenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes in ein Corona-Risikogebiet gereist waren.

Konkrete Infektionsgefahr

Eine konkrete Infektionsgefahr besteht, wenn sich jemand in einer gefährdeten Region, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ausgesprochen war, oder an Orten mit erhöhtem Reise- und Publikumsverkehr wie Flughäfen aufhielt. Stellt der Arbeitgeber einen Beschäftigten in so einem Fall von der Arbeit frei, und kann der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung nicht z.B. im Homeoffice erbringen, muss der Arbeitgeber keine Vergütung bezahlen. Es kann Urlaub oder Zeitausgleich in Anspruch genommen werden. Weisen die Betroffenen Krankheitssymptome jeglicher Art auf, sind sie als arbeitsunfähig zu behandeln und müssen sich umgehend bei ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden.

Kontaktfälle

Hatte ein Arbeitnehmer wissentlich Kontakt zu einem bestätigten Corona-Erkrankten, ist umgehend das Gesundheitsamt zu kontaktieren. Wer auf Anordnung des Gesundheitsamts als Kontaktperson unter häusliche Quarantäne gestellt wird und aus diesem Grund seine Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, kann Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalls haben. Siehe dazu nächster Punkt Quarantäne/häusliche Isolierung.

Quarantäne / häusliche Isolierung

Wurde von einer deutschen Behörde eine Quarantäne oder häusliche Isolierung staatlich angeordnet und kann der Beschäftigte nicht arbeiten (z.B. im Homeoffice), erhält der Arbeitnehmer den Verdienstausfall als Entschädigung zunächst vom Arbeitgeber. Für die ersten sechs Wochen wird das Netto-Arbeitsentgelt, anschließend die Höhe des Krankengeldes bezahlt.

Der Arbeitgeber kann bei der Regierung von Oberbayern die Erstattung der von ihm ausgelegten Entschädigung beantragen (§ 56 Abs. 5 Infektionsschutzgesetz). Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Tätigkeitsverbots zu stellen. Den gleichen Anspruch haben auch Selbstständige. Weitere Hinweise zu den Voraussetzungen sind auf der Homepage der Regierung von Oberbayern zu finden. Nachfolgend finden ein entsprechendes Merkblatt sowie das Formular für die Antragstellung.

Vorsorgliche Freistellung

Stellt der Arbeitgeber einen Beschäftigten vorsorglich von der Arbeit frei (das heißt ohne Erkrankung, ohne behördliche Anordnung und ohne konkrete Infektionsgefahr), muss der Arbeitgeber das volle Entgelt unbefristet weiterzahlen.

Betriebsschließung durch staatliche Anordnung

Ordnet eine Behörde wegen der öffentlichen Gesundheitsgefährdung durch Corona-Infektionsgefahr generell eine Betriebs(teil-)schließung an, ohne konkret für die Beschäftigten Quarantäne bzw. Isolierung anzuordnen, hat der Arbeitgeber die Kosten für die Entgeltfortzahlung zu tragen. Die Beschäftigten müssen in diesem Fall die ausgefallene Arbeitszeit nicht nacharbeiten. Diese Regelung gilt für alle Unternehmen, die nicht auf der sog. Positivliste der bayerischen Staatregierung stehen.

Unternehmen sollten bei behördlichen Betriebs(teil)schließungen zunächst die Entgeltzahlung fortführen, allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis in der Abrechnung, dass diese Zahlung unter Vorbehalt bzw. mit dem Vorbehalt der Rückforderung gezahlt wird und nicht als Entgeltfortzahlung.

Steuern

Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Das Gesundheitsamt Dachau bittet (ergänzend zu den bereits von der Staatsregierung erlassenen Regelungen und Empfehlungen) folgende Punkte zu beachten:

1.) Bitte bilden Sie innerhalb Ihrer Einrichtungen wo immer möglich Teilbereiche (z.B. Stockwerke) und vermeiden Sie jegliche Kontakte zwischen diesen Bereichen; auch in personeller Hinsicht: Pflege-, Hilfs- und Küchenkräfte, aber auch Reinigungspersonal oder Verwaltung sollte die direkten Kontakte möglichst gering halten (z.B. Putzen der öffentlichen Bereiche nur, wenn alle Bewohner im Zimmer sind). Im Falle einer Corona-Infektion würden sich Quarantänebeschränkungen dann nur auf den betroffenen Teilbereich beziehen.

Sie finden hierzu auf den Seiten des Robert Koch-Institutes weitere Informationen:

2.) Sollten Sie unterstützendes Personal aus anderen Fachbereichen in Ihren Einrichtungen einsetzen wollen (z.B. die aktuell nicht beschäftigten Schulbegleiter), stellen Sie bitte sicher, dass diese in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu erkrankten Personen hatten oder sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Personen mit direktem Kontakt zu Kindern sollten in der kommenden Woche darüber hinaus noch zusätzliche Hygienemaßnahmen (z.B. Tragen einer Maske beim Kontakt mit Bewohnern/Patienten) beachten.

Bestellung von Schutzausrüstung

Schutzausrüstung kann ausschließlich von Beteiligten des Gesundheitswesens (ausgenommen das BRK und niedergelassene Ärzte) bestellt werden. Hinzu kommen weitere Bedarfsträger der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Die Bestellung soll nur nach konkretem Bedarf und nicht auf Vorrat erfolgen.
Die Verteilung erfolgt nach dem Prinzip des Schutzes von Risikogruppen und der medizinischen Notwendigkeit, sowie nach der Verfügbarkeit der von der Regierung zur Verfügung gestellten Materialien.

Pflegepool Bayern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Auf nachfolgenden Online-Portal "Pflegepool Bayern" finden Sie weitere weitere Informationen:

Zuschuss für Verpflegung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Ab sofort unterstützt der Freistaat Bayern mit einem Zuschuss zur Verpflegung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen:

  • Krankenhäuser
  • Universitäts- und Reha-Kliniken sowie
  • Pflege- und Behinderteneinrichtungen.

Der Freistaat übernimmt dabei in Form einer Erstattungspauschale von 6,50 Euro pro Tag für jeden Mitarbeiter Kosten für die Verpflegung. 

Anträge können ab dem 1. April 2020 eingereicht werden unter: verpflegung-personal@lff.bayern.de.

Nachbarschaftshilfen, Telefon-Kontakte

Telefon-Kontakte

Seelsorge-Telefon

Das Seelsorge-Telefon soll Betroffenen in der Krise helfen, wenn sie sich einsam, verunsichert, traurig oder ängstlich fühlen. Es soll in der derzeitigen Situation entlasten, stabilisieren und Orientierung geben. Segen und Gebet werden – falls gewünscht – ebenso angeboten. Alle Gespräche sind vertraulich.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen im Landkreis Dachau, die an Covid-19 erkrankt sind und deshalb in den Helios Amper-Kliniken Dachau und Indersdorf behandelt oder in häuslicher Quarantäne gepflegt werden. Das Seelsorge-Telefon kann jedoch ebenso von Nicht-Covid-19-Patienten der Kliniken in Anspruch genommen werden, die aufgrund der Corona-Pandemie keinen Besuch empfangen dürfen. Auch deren Angehörige sowie Trauernde können sich an die Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden.
Anrufer erreichen täglich von 9 bis 21 Uhr unter der Telefonnummer 0151/20 20 04 23 eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger. Die Aktion ist eine Initiative der Krankenhausseelsorge.

Wir haben Zeit – wir hören zu – wir sind für Sie da!

Eine Initiative der Krankenhausseelsorge in Kooperation mit den Helios Amper-Kliniken Dachau und Indersdorf, der Trauerpastoral im Landkreis Dachau (TaBOR), der Notfallseelsorge und der Seelsorge der Erzdiözese München und Freising in den Dekanaten Dachau und Indersdorf.

Dachauer Plauschofon

Gemeinsam gegen die Einsamkeit - Telefonische Begleitung in Zeiten der Kontaktbeschränkungen
Das Mehrgenerationenhaus der AWO Dachau bietet telefonische Begleitung an für alle diejenigen, die alleine sind und sich über Gespräche und Austausch freuen würden. Hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen nehmen unter der Telefonnummer (08131) 6655046 von Montag bis Freitag von 9 und 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr Anrufe entgegen und haben Zeit für ein Gespräch.

Ratsch-Telefon des BRK

Das BRK Dachau hat für alle Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Dachau und im Landkreis ein „Ratsch-Telefon“ eingerichtet. Unter der Nummer 08131- 90 22 84 5 (Ortstarif, Mobilfunk kann abweichen) können alle Menschen, die Kontakt suchen, die sich einsam fühlen oder auch nur mit jemand ratschen möchten, anrufen. Der Anrufer wird automatisch mit einem der BRK-Freiwilligen verbunden.
Die Nummer ist ausdrücklich kein Sorgentelefon. Bei ernsthaften Problemen, Nöten oder Existenzkrisen kann man unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder 116 123 Hilfe bekommen.



Pflegepool Bayern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Auf nachfolgenden Online-Portal "Pflegepool Bayern" finden Sie weitere weitere Informationen:

Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!

Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort

Mit der Initiative „Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ soll einfach und unkompliziert unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Hilfe und Unterstützung angeboten werden.

Wir brauchen Sie als wichtige Partner und Multiplikatoren!

Die Hilfsbereitschaft in Bayern ist großartig! Um dieses herausragende Engagement zu unterstützen, hat das Bayer. Sozialministerium verschiedene Materialien erarbeitet, die Sie sich hier herunterladen können:

Hilfe bei häuslicher Gewalt

  • Haben Sie Streit zu Hause mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin?
  • Gibt es ständige Kritik an Ihrem Verhalten durch den Partner oder die Partnerin?
  • Steigen Spannungen und Reizbarkeit innerhalb der Familie oder Partnerschaft?
  • Werden Drohungen durch den Partner oder die Partnerin ausgesprochen und auch umgesetzt?
  • Fragen Sie sich immer häufiger oder entwickeln Sie Gedanken aufgrund des aggressiven Verhaltens (verbal, handgreiflich) des Partners der oder der Partnerin bspw. „Ich kann nicht mehr.“, „Ich muss weg.“, „Wann hört es endlich wieder auf?“?

Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter und beraten Sie kostenfrei, auch anonym und wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Tel: (08131) 74-344
E-Mail: distel@lra-dah.bayern.de

Weitere Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt

Schutzausrüstung, Nähen von Mundbedeckungen

Schutzausrüstung

Schutzausrüstung kann ausschließlich von Beteiligten des Gesundheitswesens (ausgenommen das BRK und niedergelassene Ärzte) bestellt werden. Hinzu kommen weitere Bedarfsträger der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Die Bestellung soll nur nach konkretem Bedarf und nicht auf Vorrat erfolgen.
Die Verteilung erfolgt nach dem Prinzip des Schutzes von Risikogruppen und der medizinischen Notwendigkeit, sowie nach der Verfügbarkeit der von der Regierung zur Verfügung gestellten Materialien.

Nähen von Mundbedeckungen

Der Landkreis hat Material zur Anfertigung von einfachen Mundbedeckungen erhalten. Dieses Material wird über die Bürgermeister an die freiwilligen Näherinnen und Näher weitergeleitet.

Corona-Tests

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, gehen Sie (um die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren) NICHT in die Arztpraxis. Nehmen Sie unbedingt telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder dem Bereitschaftsdienst der KVB unter der Telefonnummer 116 117 auf.

Reiserückkehrer

Personen, die aus einem Staat außerhalb der Staatengruppe einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort – gerechnet ab der Einreise – 14 Tage in Selbst-Quarantäne aufzuhalten. Dies gilt auch für Personen, die in den Freistaat Bayern aus einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland oder einem Staat der Staatengruppe einreisen und sich in den letzten 72 Stunden vor der Einreise in einem Staat außerhalb der Staatengruppen aufgehalten haben.

In dieser Zeit dürfen keine Besucher empfangen werden, die nicht dem eigenen Hausstand der der eingereisten Person angehören.

Staatengruppe sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Häusliche Quarantäne, Schutz vor Ansteckung, Übertragung und Symptome

Jeder kann durch richtiges Händewaschen sich und andere schützen. Auch ist es sinnvoll, beim Husten und Niesen bestimmte Regeln zu beachten. Diese Maßnahmen sind generell sinnvoll, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, auch in Anbetracht der Grippewelle.

Übertragung und Symptome, Behandlungsmöglichkeiten

Das Coronavirus überträgt sich von Mensch zu Mensch. Momentan wird davon ausgegangen, dass es bis zu 14 Tage nach einer Ansteckung dauern kann, bis erste Krankheitsanzeichen auftreten. Diese sind meistens milde Erkältungsanzeichen wie Schnupfen, Husten oder Halskratzen, vereinzelt auch Durchfall.

Bei einem Teil der Patienten nimmt das Virus einen schwereren Verlauf. Es können Atemprobleme und Lungenentzündung auftreten. Bisher starben nur Patienten, die schon vorher an chronischen oder schweren Grunderkrankungen litten.

Gegen das Coronavirus selbst gibt es derzeit keine Therapie und keinen Impfschutz. Je nach Krankheitsbild sind unterstützende Maßnahmen wirkungsvoll, z. B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitsaushaltes oder auch Antibiotikagabe bei bakteriellen Begleitinfektionen.

Entsorgung von Abfällen mit Coronaviren

Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat Infoblättern zu folgenden Themen online gestellt:

  • Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes, die mit dem Coronavirus kontaminiert sind
  • Entsorgung von eventuell mit dem Coronavirus kontaminierten Abfällen aus privaten Haushalten

Zusätzlich wurde für Fragen zu Abfällen, bei denen eine Kontamination mit dem Coronavirus nicht ausgeschlossen werden kann, das zentrale Funktionspostfach infektioeser-abfall@lfu.bayern.de eingerichtet.

Weitere Informationen, FAQ's, mehrsprachige Informationen, Leichte Sprache

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus finden Sie auf nachfolgenden Internetseiten:

Mehrsprachige Informationen:

Leichte Sprache:

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