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Informationen zum Coronavirus

Das Landratsamt steht mit den vorgesetzten Behörden des Freistaates Bayern in einem kontinuierlichen fachlichen Austausch. Dadurch können alle Informationen zum Coronavirus jederzeit aktualisiert werden. Wir sind stets um die Aktualität der Angaben bemüht. Aufgrund des dynamischen Geschehens kann es jedoch vorkommen, dass wir in Einzelfällen Informationen noch nicht aktualisiert haben.

Bitte melden Sie sich bei begründetem Verdacht auf eine Ansteckung telefonisch bei einem niedergelassenen Arzt/Hausarzt. Suchen Sie keine Praxis ohne vorherigen telefonischen Kontakt auf, um das Personal und andere Wartende nicht zu gefährden.

Servicetelefone für Bürger

Falls Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer: 116 117 oder an Ihren Hausarzt.

Unter der Telefonnummer (08131) 74-250 informieren wir Sie an unserem Bürgertelefon über die aktuelle Lage im Landkreis, über Schulschließungen und geben Verhaltensempfehlungen (es erfolgt keine medizinische Beratung).
Sie erreichen unser Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag 09:00 Uhr - 15:00 Uhr und Freitag 09:00 Uhr - 12:00 Uhr.

Sie können uns auch per E-Mail erreichen: Buergertelefon@LRA-DAH.Bayern.de (die Beantwortung der Mails erfolgt während der Zeiten des Bürgertelefones).

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus sind für Sie nachfolgende Leitungen geschaltet:

  • (089) 122 220 Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung
  • (09131) 6808-5101 Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
  • (030) 346 465 100 Bundesministerium für Gesundheit
  • (0800) 812 345 6 kostenlose 24-Stunden-Beratung des Helios Konzerns

Weitere Servicetelefone

Für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Kurzarbeitergeld

Servicenummern der Bundesagentur für Arbeit München:

Für Arbeitnehmer

  • Sie erreichen uns unter der bekannten Servicenummer 0800 4555500.
  • Zusätzlich können Sie uns unter der Münchner Nummer (089) 51545555 kontaktieren.                         

Für Arbeitgeber

Bei allgemeinen Fragen kontaktieren Sie uns unter der bekannten Servicenummer 0800 4555520.

Für Kurzarbeitergeld

Zu Fragen rund um das Kurzarbeitergeld rufen Sie unter der Münchner Nummer (089) 51549901 an.

Hotlines der umliegenden Landkreise und der Stadt München

Landratsamt Aichach-Friedberg
Hotline: Tel: (08251) 94-444, Mo bis Do 9 - 16 Uhr; Fr 9 - 12:30 Uhr
Internet: Info-Seite
E-Mail: corona@lra-aic-fdb.de

Landratsamt Fürstenfeldbruck
Hotline: (08141) 519-999, Mo bis Do 8 – 18 Uhr, Fr 8 - 16 Uhr
Internet: Info-Seite

Landratsamt Landsberg am Lech
Hotline: (08191) 129-1680, Mo bis Fr 8 - 16 Uhr, Wochenende und Feiertags 10 - 14 Uhr
Internet: Info-Seite

Landratsamt München
Hotline: (089) 6221-1234, Mo bis So 8-18 Uhr
Internet: Info-Seite

Landratsamt Freising
Hotline: (08161) 600-601, Mo bis Fr 10 - 13 Uhr
Internet: Info-Seite

Landeshauptstadt München
Hotline: (089) 233-44740, täglich 8 - 18 Uhr
Internet: Info-Seite

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Statistiken

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Regelungen für den Landkreis

Am Dienstag, den 16.06.2020 wurde in der Kabinettsitzung der Katastrophenfall für Bayern aufgehoben.

"Maskenpflicht"

Für Personen ab dem 7. Lebensjahr besteht grundsätzlich die Pflicht, in festgelegten Bereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, es sei denn, dies ist aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar.

In Ladengeschäften, auf Wochen- und Bauernmärkten sowie in Dienstleistungsbetrieben gilt die Maskenpflicht für Personal, Kunden und deren Begleitpersonen. Ferner gilt sie in Schulbussen, bei der Nutzung des ÖPNV und im öffentlichen Fern- und Flugverkehr, für Fahr- und Fluggäste, Kontroll- und Servicepersonal.

Keine Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht u.a. beim Abholen von Speisen (z. B. Eisdiele) sowie für Mitarbeiter in Kassen-/Thekenbereichen und Rezeptionen, wenn sie durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o. ä. zuverlässig geschützt werden.

Kontaktbeschränkung

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist jetzt mit Angehörigen der Familie (im weiteren Sinne), des eigenen Hausstands sowie mit Angehörigen eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu 10 Personen gestattet. Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist allerdings untersagt.

Für Zusammenkünfte in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken gibt es keine Beschränkung hinsichtlich der Teilnehmerzahl, der Personenkreis sollte jedoch möglichst konstant gehalten werden.

Allgemeine Grundsätze wie Mindestabstand von 1,5 m zwischen zwei Personen sowie die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen sind stets zu berücksichtigen. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Geschäfte

Betriebe des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr sind unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) geöffnet.

Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann. Er hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen vorzulegen. In Ladengeschäften darf sich jeweils nur ein Kunde je 10 qm Verkaufsfläche aufhalten.

Schulen / Kinderbetreuung

Ab 01.07.2020 sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können.

Insgesamt gilt für die Kindertagesbetreuung und die Schule das Ziel, ab September wieder den Regelbetrieb aufzunehmen.

Gastronomie

Nicht öffentlich zugängliche Betriebs- und Schulkantinen sind zulässig. In diesem Fall hat die beziehungsweise der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Die Gastronomie darf im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) öffnen. Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- oder Biergärten und auf Freischankflächen erlaubt, wenn gewährleistet ist,

  • dass zwischen allen Gästen, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, entweder ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird
  • oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind.

Die Speisegaststätten können im Innenbereich öffnen. Dies gilt nur für Speisewirtschaften, nicht  für Bars oder ähnliches.
Tische im Innenbereich sind vorab zu reservieren. Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht zulässig.
Kein Mindesabstand muss von Personen eingehalten werden, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt.

Für Vorabreservierungen und Spontanbesuche muss eine Gästeliste geführt werden. Diese ist so zu führen und zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können.
Bei Spontanbesuchen einer Gruppe sind die Kontaktdaten einer Hauptperson aufzunehmen: Name, Personenzahl insgesamt und Uhrzeit.
Die in der Gästeliste aufgeführten Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten.

Voraussetzung ist ein weiterhin günstiger Verlauf des Pandemiegeschehens sowie die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben zum Infektionsschutz.

Krankenhäuser, Pflegeheime, Altenheime

Das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wurde gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.
Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person. Der Besuch ist täglich zulässig.
Die Einrichtungen haben Schutz- und Hygienekonzepte (insbesondere hinsichtlich Vorkehrungen zu kontrolliertem Zugang, Besuchszonen und Besucherräume) vorzulegen. Für Personal und Bewohnern bzw. Patienten sind regelmäßige Testungen sicherzustellen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Weiterhin sind keinerlei Veranstaltungen zulässig.
Die Ankündigung, dass Großveranstaltungen bis 31. August nicht stattfinden können, beruht auf politischen Abstimmungen zwischen dem Bund und den Ländern und ist als politische Einschätzung und Absichtserklärung zu verstehen. Eine rechtliche Regelung dazu für den Freistaat Bayern besteht bisher nicht und wird erst zu gegebener Zeit erfolgen.

Ab dem 22.06.2020 sind andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich.

Versammlungen bis 100 Personen, im Sinn des Versammlungsgesetzes (z.B. Demonstrationen und Kundgebungen), unter bestimmten Voraussetzungen sind zulässing.

Spielplätze

Die Spielplätze sind wieder geöffnet. Kinder dürfen nur in Begleitung Erziehungsberechtigter auf die Spielplätze. Die Erziehungsberechtigten haben auf die Einhaltung der Abstandsregeln zu achten.

Sport

Ab dem 22.06.2020 kann im Bereich des Sports die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs erfolgen. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden aufgehoben. Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich für den Innen- und Außenbereich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).

Weitere Infos

Corona-Warn-App

Ab sofort gibt es die offizielle Corona-Warn-App. Auf der Seite der Bundesregierung finden Sie weitere Informationen dazu, sowie den Download.

Arbeitnehmer, Lohn- und Gehaltsfortzahlungen

Agentur für Arbeit

Kinderbetreuung

Beschäftigte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn ihr Kind wegen Schließung der Kindertageseinrichtung oder der Schule dort nicht betreut werden kann. Die Tarifvertragsparteien können jedoch etwas Anderes regeln, wozu der Bundesarbeitsminister auch aufgerufen hat. Beachten Sie hierzu die Informationen Ihres Arbeitgebers.

An Covid-19 erkrankte Arbeitnehmer

Ist ein Arbeitnehmer an dem Coronavirus Covid-19 erkrankt, hat er den gleichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, wie bei anderen Krankheiten auch. Also die ersten sechs Wochen erhalten Beschäftigte das volle Gehalt vom Arbeitgeber, danach erhalten gesetzlich Krankenversicherte Krankengeld in Höhe von etwa 70 Prozent des bisherigen Bruttos von ihrer Krankenkasse. Das Krankengeld wird für maximal 78 Wochen ausgezahlt. Je nach Tarifvertrag wird ggf. noch ein Zuschuss zum Krankengeld vom Arbeitgeber gezahlt.

An Corona erkrankte Arbeitnehmer haben nur dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wenn sie die Erkrankung nicht selbst verschuldet haben, indem sie zum Beispiel trotz einer bestehenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes in ein Corona-Risikogebiet gereist waren.

Konkrete Infektionsgefahr

Eine konkrete Infektionsgefahr besteht, wenn sich jemand in einer gefährdeten Region, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ausgesprochen war, oder an Orten mit erhöhtem Reise- und Publikumsverkehr wie Flughäfen aufhielt. Stellt der Arbeitgeber einen Beschäftigten in so einem Fall von der Arbeit frei, und kann der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung nicht z.B. im Homeoffice erbringen, muss der Arbeitgeber keine Vergütung bezahlen. Es kann Urlaub oder Zeitausgleich in Anspruch genommen werden. Weisen die Betroffenen Krankheitssymptome jeglicher Art auf, sind sie als arbeitsunfähig zu behandeln und müssen sich umgehend bei ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 melden.

Kontaktfälle

Hatte ein Arbeitnehmer wissentlich Kontakt zu einem bestätigten Corona-Erkrankten, ist umgehend das Gesundheitsamt zu kontaktieren. Wer auf Anordnung des Gesundheitsamts als Kontaktperson unter häusliche Quarantäne gestellt wird und aus diesem Grund seine Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, kann Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalls haben. Siehe dazu nächster Punkt Quarantäne/häusliche Isolierung.

Quarantäne / häusliche Isolierung

Wurde von einer deutschen Behörde eine Quarantäne oder häusliche Isolierung staatlich angeordnet und kann der Beschäftigte nicht arbeiten (z.B. im Homeoffice), erhält der Arbeitnehmer den Verdienstausfall als Entschädigung zunächst vom Arbeitgeber. Für die ersten sechs Wochen wird das Netto-Arbeitsentgelt, anschließend die Höhe des Krankengeldes bezahlt.

Der Arbeitgeber kann bei der Regierung von Oberbayern die Erstattung der von ihm ausgelegten Entschädigung beantragen (§ 56 Abs. 5 Infektionsschutzgesetz). Der Antrag ist innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Tätigkeitsverbots zu stellen. Den gleichen Anspruch haben auch Selbstständige. Weitere Hinweise zu den Voraussetzungen sind auf der Homepage der Regierung von Oberbayern zu finden. Nachfolgend finden ein entsprechendes Merkblatt sowie das Formular für die Antragstellung.

Vorsorgliche Freistellung

Stellt der Arbeitgeber einen Beschäftigten vorsorglich von der Arbeit frei (das heißt ohne Erkrankung, ohne behördliche Anordnung und ohne konkrete Infektionsgefahr), muss der Arbeitgeber das volle Entgelt unbefristet weiterzahlen.

Betriebsschließung durch staatliche Anordnung

Ordnet eine Behörde wegen der öffentlichen Gesundheitsgefährdung durch Corona-Infektionsgefahr generell eine Betriebs(teil-)schließung an, ohne konkret für die Beschäftigten Quarantäne bzw. Isolierung anzuordnen, hat der Arbeitgeber die Kosten für die Entgeltfortzahlung zu tragen. Die Beschäftigten müssen in diesem Fall die ausgefallene Arbeitszeit nicht nacharbeiten. Diese Regelung gilt für alle Unternehmen, die nicht auf der sog. Positivliste der bayerischen Staatregierung stehen.

Unternehmen sollten bei behördlichen Betriebs(teil)schließungen zunächst die Entgeltzahlung fortführen, allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis in der Abrechnung, dass diese Zahlung unter Vorbehalt bzw. mit dem Vorbehalt der Rückforderung gezahlt wird und nicht als Entgeltfortzahlung.

Steuern

Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Das Gesundheitsamt Dachau bittet (ergänzend zu den bereits von der Staatsregierung erlassenen Regelungen und Empfehlungen) folgende Punkte zu beachten:

1.) Bitte bilden Sie innerhalb Ihrer Einrichtungen wo immer möglich Teilbereiche (z.B. Stockwerke) und vermeiden Sie jegliche Kontakte zwischen diesen Bereichen; auch in personeller Hinsicht: Pflege-, Hilfs- und Küchenkräfte, aber auch Reinigungspersonal oder Verwaltung sollte die direkten Kontakte möglichst gering halten (z.B. Putzen der öffentlichen Bereiche nur, wenn alle Bewohner im Zimmer sind). Im Falle einer Corona-Infektion würden sich Quarantänebeschränkungen dann nur auf den betroffenen Teilbereich beziehen.

Sie finden hierzu auf den Seiten des Robert Koch-Institutes weitere Informationen:

2.) Sollten Sie unterstützendes Personal aus anderen Fachbereichen in Ihren Einrichtungen einsetzen wollen (z.B. die aktuell nicht beschäftigten Schulbegleiter), stellen Sie bitte sicher, dass diese in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu erkrankten Personen hatten oder sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Personen mit direktem Kontakt zu Kindern sollten in der kommenden Woche darüber hinaus noch zusätzliche Hygienemaßnahmen (z.B. Tragen einer Maske beim Kontakt mit Bewohnern/Patienten) beachten.

Bestellung von Schutzausrüstung

Schutzausrüstung kann ausschließlich von Beteiligten des Gesundheitswesens (ausgenommen das BRK und niedergelassene Ärzte) bestellt werden. Hinzu kommen weitere Bedarfsträger der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Die Bestellung soll nur nach konkretem Bedarf und nicht auf Vorrat erfolgen.
Die Verteilung erfolgt nach dem Prinzip des Schutzes von Risikogruppen und der medizinischen Notwendigkeit, sowie nach der Verfügbarkeit der von der Regierung zur Verfügung gestellten Materialien.

Pflegepool Bayern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Auf nachfolgenden Online-Portal "Pflegepool Bayern" finden Sie weitere weitere Informationen:

Zuschuss für Verpflegung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Ab sofort unterstützt der Freistaat Bayern mit einem Zuschuss zur Verpflegung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen:

  • Krankenhäuser
  • Universitäts- und Reha-Kliniken sowie
  • Pflege- und Behinderteneinrichtungen.

Der Freistaat übernimmt dabei in Form einer Erstattungspauschale von 6,50 Euro pro Tag für jeden Mitarbeiter Kosten für die Verpflegung. 

Anträge können ab dem 1. April 2020 eingereicht werden unter: verpflegung-personal@lff.bayern.de.

Nachbarschaftshilfen, Telefon-Kontakte

Telefon-Kontakte

Dachauer Plauschofon

Gemeinsam gegen die Einsamkeit - Telefonische Begleitung in Zeiten der Kontaktbeschränkungen
Das Mehrgenerationenhaus der AWO Dachau bietet telefonische Begleitung an für alle diejenigen, die alleine sind und sich über Gespräche und Austausch freuen würden. Hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen nehmen unter der Telefonnummer (08131) 6655046 von Montag bis Freitag von 9 und 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr Anrufe entgegen und haben Zeit für ein Gespräch.

Ratsch-Telefon des BRK

Das BRK Dachau hat für alle Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Dachau und im Landkreis ein „Ratsch-Telefon“ eingerichtet. Unter der Nummer 08131- 90 22 84 5 (Ortstarif, Mobilfunk kann abweichen) können alle Menschen, die Kontakt suchen, die sich einsam fühlen oder auch nur mit jemand ratschen möchten, anrufen. Der Anrufer wird automatisch mit einem der BRK-Freiwilligen verbunden.
Die Nummer ist ausdrücklich kein Sorgentelefon. Bei ernsthaften Problemen, Nöten oder Existenzkrisen kann man unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder 116 123 Hilfe bekommen.



Pflegepool Bayern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Auf nachfolgenden Online-Portal "Pflegepool Bayern" finden Sie weitere weitere Informationen:

Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!

Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort

Mit der Initiative „Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ soll einfach und unkompliziert unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Hilfe und Unterstützung angeboten werden.

Wir brauchen Sie als wichtige Partner und Multiplikatoren!

Die Hilfsbereitschaft in Bayern ist großartig! Um dieses herausragende Engagement zu unterstützen, hat das Bayer. Sozialministerium verschiedene Materialien erarbeitet, die Sie sich hier herunterladen können:

Hilfe bei häuslicher Gewalt

  • Haben Sie Streit zu Hause mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin?
  • Gibt es ständige Kritik an Ihrem Verhalten durch den Partner oder die Partnerin?
  • Steigen Spannungen und Reizbarkeit innerhalb der Familie oder Partnerschaft?
  • Werden Drohungen durch den Partner oder die Partnerin ausgesprochen und auch umgesetzt?
  • Fragen Sie sich immer häufiger oder entwickeln Sie Gedanken aufgrund des aggressiven Verhaltens (verbal, handgreiflich) des Partners der oder der Partnerin bspw. „Ich kann nicht mehr.“, „Ich muss weg.“, „Wann hört es endlich wieder auf?“?

Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter und beraten Sie kostenfrei, auch anonym und wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.

Tel: (08131) 74-344
E-Mail: distel@lra-dah.bayern.de

Weitere Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt

Schutzausrüstung, Nähen von Mundbedeckungen

Schutzausrüstung

Die Lieferung von Schutzausrüstung für den persönlichen Bedarf an die Bedarfsträger wird mit Aufhebung des Katastrophenfalls am 16.06.2020 durch Innenminister Joachim Herrmann in Rücksprache mit dem Ministerium für Gesundheit und Pflege eingestellt. Eine weitere Lieferung im Einzelfall ist künftig laut Vorgabe nur bei konkreten Bedarfsnotlagen gegen Kostenersatz möglich.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an:

Landratsamt Dachau
Öffentliche Sicherheit und Ordnung
Weiherweg 16
85221 Dachau

eMail: psa-bedarf-corona@lra-dah.bayern.de

Nähen von Mundbedeckungen

Der Landkreis hat Material zur Anfertigung von einfachen Mundbedeckungen erhalten. Dieses Material wird über die Bürgermeister an die freiwilligen Näherinnen und Näher weitergeleitet.

Corona-Tests

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, gehen Sie (um die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren) NICHT in die Arztpraxis. Nehmen Sie unbedingt telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder dem Bereitschaftsdienst der KVB unter der Telefonnummer 116 117 auf.

Reiserückkehrer

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern

In dieser Zeit dürfen keine Besucher empfangen werden, die nicht dem eigenen Hausstand der der eingereisten Person angehören.

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Häusliche Quarantäne, Schutz vor Ansteckung, Übertragung und Symptome

Jeder kann durch richtiges Händewaschen sich und andere schützen. Auch ist es sinnvoll, beim Husten und Niesen bestimmte Regeln zu beachten. Diese Maßnahmen sind generell sinnvoll, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, auch in Anbetracht der Grippewelle.

Übertragung und Symptome, Behandlungsmöglichkeiten

Das Coronavirus überträgt sich von Mensch zu Mensch. Momentan wird davon ausgegangen, dass es bis zu 14 Tage nach einer Ansteckung dauern kann, bis erste Krankheitsanzeichen auftreten. Diese sind meistens milde Erkältungsanzeichen wie Schnupfen, Husten oder Halskratzen, vereinzelt auch Durchfall.

Bei einem Teil der Patienten nimmt das Virus einen schwereren Verlauf. Es können Atemprobleme und Lungenentzündung auftreten. Bisher starben nur Patienten, die schon vorher an chronischen oder schweren Grunderkrankungen litten.

Gegen das Coronavirus selbst gibt es derzeit keine Therapie und keinen Impfschutz. Je nach Krankheitsbild sind unterstützende Maßnahmen wirkungsvoll, z. B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitsaushaltes oder auch Antibiotikagabe bei bakteriellen Begleitinfektionen.

Entsorgung von Abfällen mit Coronaviren

Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat Infoblättern zu folgenden Themen online gestellt:

  • Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes, die mit dem Coronavirus kontaminiert sind
  • Entsorgung von eventuell mit dem Coronavirus kontaminierten Abfällen aus privaten Haushalten

Zusätzlich wurde für Fragen zu Abfällen, bei denen eine Kontamination mit dem Coronavirus nicht ausgeschlossen werden kann, das zentrale Funktionspostfach infektioeser-abfall@lfu.bayern.de eingerichtet.

Weitere Informationen, FAQ's, mehrsprachige Informationen, Leichte Sprache

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus finden Sie auf nachfolgenden Internetseiten:

Mehrsprachige Informationen:

Leichte Sprache:

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