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Tipps für die Laubentsorgung

25.10.2017 Für manchen Gartenbesitzer bedeutet der herbstliche Laubfall ein Ärgernis, und er beginnt mit dem „Putzen“. Ein ordentlicher gefegter und von trockenen Pflanzenresten befreiter Garten mag zwar Sauberkeitsfanatiker erfreuen, ist jedoch lebensfeindlich. Die Unordentlichkeit eines „Naturgartens“ hingegen schafft Lebensraum für viele Kleintiere und Insekten und erspart Arbeit.

Laub

Laub sollte - soweit möglich - dort liegen bleiben, wo es hinfällt, oder zum Abdecken von Beeten verwendet werden. Ein abgedeckter Boden speichert Wärme und Feuchtigkeit besser und ist weniger anfällig gegen Verdichtung, Auswaschung oder Verschlammung durch Regen und Wind. Das bedeutet auch weniger Arbeit mit Hacken, Jäten, Gießen und Düngen.

Nur dort, wo Laub zu dicht oder an unpassender Stelle (z.B. auf gepflasterten Wegen) anfällt, muss es entfernt werden. Dieses Laub eignet sich hervorragend zur Abdeckung frostempfindlicher Pflanzen wie Stauden oder Rosen. Laub, das auf dem Rasen liegt, kann ins angrenzende Gebüsch gekehrt werden und so einen Unterschlupf für Igel bieten.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, das Laub mit anderen organischen Abfällen zu kompostieren. Stark gerbsäurehaltige Blätter von Nussbäumen und Eichen dürfen nur in kleinen Mengen kompostiert werden, da sie schwer verrotten.

Besitzer einer Biotonne können das Laub über die Biotonne entsorgen (bitte nicht hineinpressen, da diese sonst nicht entleert werden kann). Gartenbesitzer, die ihr Laub trotzdem loswerden wollen, können dies bis zu 1 cbm pro Woche kostenlos auf den Recyclinghöfen des Landkreises abgeben.

Jeder Gartenbesitzer, der auf übertriebenes „Putzen“ verzichtet, wird mit Erstaunen feststellen, wie viel Farbe und Struktur der herbstliche Garten bekommen kann.

Für Rückfragen steht die Abfallberatung, Tel. 08131/74-1469 gerne zur Verfügung.