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Familienberatung, Gleichstellung und Inklusion

Wer wir sind und was wir wollen

Wir sind eine Beratungsstelle und  setzen uns ein für die Interessen von Frauen und Familien. Das Thema Familienalltag heute steht im Mittelpunkt. Dabei ist es unseren Beraterinnen wichtig, wie Familien - speziell bei uns im Landkreis Dachau - einen funktionierenden Alltag herstellen können.
Veränderte Arbeitswelten, ein aktivierender Sozialstaat, beschleunigte Informations- und Kommunikationstechnologien sowie veränderte Geschlechterverhältnisse bringen bestehende Gesellschaftsbezüge ins Wanken und stellen neue Herausforderungen an die Gestaltung des Familientags.

Wir versuchen auch, den Zugang bzw. die Teilhabe behinderter Menschen zu öffentlichen Stellen barrierefreier, transparenter und einfacher zu gestalten.

  • Familienberatung, Gleichstellung und Inklusion ist eine öffentliche Einrichtung für die Belange von allen Landkreisbürgerinnen und -bürgern.
  • Vor dem Hintergrund des Gleichstellungsauftrags beraten wir Mädchen, Frauen, Familien mit einer geschlechtssensiblen Sichtweise.
  • Die Beratung ist kostenlos.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht, das heißt: Alle Angaben werden von uns vertraulich behandelt.
  • Mütter und Väter sind uns natürlich mit ihren Kindern willkommen.
  • Bei Fragen zu Unterstützungsmöglichkeiten für behinderte Menschen, wenden Sie sich bitte an die/den Behindertenbeauftragten Ihrer Gemeinde
  • Damit wir ausreichend Zeit für Sie haben, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Unsere Beratungsangebote

  • Trennung und Umgang
  • Partnerschaftskonflikte
  • Häusliche Gewalt
  • Erziehung
  • Alleinerziehend als eigenständige und gleichwertige Lebensform
  • Gleichstellung von Männern und Frauen
  • Hilfe bei Bewerbungen besonders für Berufsrückkehrerinnen
  • Integration und Vernetzung von Migrantinnen und Migrantenfamilien
  • Unterstützung beim Zurechtfinden im Behördendschungel
  • Vermittlung in speziellen Fällen an die entsprechenden Fachberatungsstellen
  • Ansprechpartnerinnen zu Fragen der Inklusion

Gerichtsnahe Beratung nach § 156 FamFG – für Mütter und Väter

Wir bieten in Kooperation mit dem Familiengericht und dem Amt für Jugend und Familie Dachau die gerichtsnahe Beratung nach § 156 FamFG an.

Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)

FamFG Ausfertigungsdatum: 17.12.2008 Vollzitat: "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586, 2587), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 32 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044) geändert worden ist"
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 32 G v. 22.12.2011 I 3044

§ 156 Hinwirken auf Einvernehmen

(1) Das Gericht soll in Kindschaftssachen, die die elterliche Sorge bei Trennung und Scheidung, den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, in jeder Lage des Verfahrens auf ein Einvernehmen der Beteiligten hinwirken, wenn dies dem Kindeswohl nicht widerspricht. Es weist auf Möglichkeiten der Beratung durch die Beratungsstellen und -dienste der Träger der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere zur Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts für die Wahrnehmung der elterlichen Sorge und der elterlichen Verantwortung hin. Das Gericht soll in geeigneten Fällen auf die Möglichkeit der Mediation oder der sonstigen außergerichtlichen Streitbeilegung hinweisen. Es kann anordnen, dass die Eltern an einer Beratung nach Satz 2 teilnehmen. Die Anordnung ist nicht selbständig anfechtbar und nicht mit Zwangsmitteln durchsetzbar.

(2) Erzielen die Beteiligten Einvernehmen über den Umgang oder die Herausgabe des Kindes, ist die einvernehmliche Regelung als Vergleich aufzunehmen, wenn das Gericht diese billigt (gerichtlich gebilligter Vergleich). Das Gericht billigt die Umgangsregelung, wenn sie dem Kindeswohl nicht widerspricht.

(3) Kann in Kindschaftssachen, die den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, eine einvernehmliche Regelung im Termin nach § 155 Abs. 2 nicht erreicht werden, hat das Gericht mit den Beteiligten und dem Jugendamt den Erlass einer einstweiligen Anordnung zu erörtern. Wird die Teilnahme an einer Beratung oder eine schriftliche Begutachtung angeordnet, soll das Gericht in Kindschaftssachen, die das Umgangsrecht betreffen, den Umgang durch einstweilige Anordnung regeln oder ausschließen. Das Gericht soll das Kind vor dem Erlass einer einstweiligen Anordnung persönlich anhören.

Aktuelle Veranstaltungen

Gleiches Recht für Alle!

Das Landratsamt Dachau lädt im Rahmen der Langen Nacht der offenen Türen zur Ausstellung "100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland" ein.

Schon 1791 schrieb die Schriftstellerin Olympe des Gouges die "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin", deren erster Artikel mit den Worten begann: "Die Frau ist frei geboren und bleibt dem Manne ebenbürtig in allen Rechten."

Bis zum Frauenwahlrecht dauerte es in Deutschland aber dennoch bis zum Jahr 1918. Damals machten sich die Frauen aller Orten auf, sich politisch zu engagieren in der Hoffnung, ihre Erwartungen, Forderungen und Visionen umzusetzen. Frauen verschiedenster Parteien und Schichten kämpften erfolgreich für eine demokratische Republik.

Mit der Ausstellung "100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland", einer Leihgabe des Frauenmuseums Bonn, macht die Stabsstelle Familienberatung, Gleichstellung und Inklusion (FBGI) vom Landratsamt Dachau am 14.09.2018 von 19 - 24 Uhr im Landratsamt Dachau auf die Errungenschaften für Frauen aufmerksam.
Gleichberechtigung, Selbstbestimmungsrechte von Frauen sowie Freiheits- und Gleichheitsrechte im Allgemeinen sind leider auch heute noch Thema und im Hinblick auf aktuelle Gleichstellungsdebatten und Emanzipationsbewegungen relevant: Heute stellen Frauen im deutschen Parlament 36 % aller Parlamantarier/innen, Frauen verdienen heute in Deutschland durchschnittlich 18 % weniger als Männer und sind wesentlich stärker von Altersarmut und sexualisierter Gewalt bedroht.

Demonstration für das Frauenwahlrecht 1912 in München (© Stadtarchiv München)

Tage des Sehens

Schauen Sie im Dunkel-Café vorbei oder gehen Sie auf Entdeckungstour im Hofgarten:

Hier finden Sie Informationen zu den Tagen des Sehens am 20.11. und 21.11.2018.

Regelmäßige Veranstaltungen und Gruppen

  • Runder Tisch gegen häusliche Gewalt 2 x jährlich (Leitung und Organisation)

    Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt am 17.07.2018 von 9-11 Uhr im Landratsamt Dachau, Großer Sitzungssaal, beschäftigt sich mit dem neuen Polizeiaufgabengesetz (PAG). Dazu referiert Frau Sonja Strauch von der PI Dachau und im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion.

    Am 22.11.2018 von 9-11 Uhr im Landratsamt Dachau, Großer Sitzungssaal, setzt sich der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt mit dem Thema "Nein sagen, aber wie?" mit Unterstützung des Referenten Herrn Stephan Pilzecker auseinander.
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Landratsamt Dachau, Familienberatung, Gleichstellung und Inklusion

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85221 Dachau
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